Wie sagt Ringo am Beginn des Films "Yellow Submarine": "Ich erlebe nie etwas." Nun: Das stimmt weder in seinem noch in meinem Fall. Aber es gab zumindest wenig, das zum drüber Bloggen einlädt.
Also, mal sehen: Ich hatte zwei Bewerbungsgespräche, von denen ich inzwischen eine Absage bekommen habe und bei einer Entscheidung weiß, dass sie noch ewig weit weg ist. Wir waren mit dem Kammerchor zum Probenwochenende in Warmbad (und ich bekam zu jeder Mahlzeit ein Stück Sonja im Papier gereicht, weil keine andere Margarine da war). Ich habe den neuen Computer und meinen alten soweit zurecht gebastelt, dass nun wieder alles funktioniert. Ich habe ein professionell aufgearbeitetes Laptop gekauft, das so alt ist, dass man problemlos Fifa 98 drauf spielen kann (wofür ich jetzt ein Update gefunden habe, das alle Spielerdaten auf den Stand 2007/08 bringt). Ich habe eine schöne dicke Rückerstattung von meiner Zahnersatz-Versicherung bekommen, kann aber mit meiner neuen Krone noch immer nicht kraftvoll zubeißen. Ich gewöhne mich an das Leben ohne Milch, Ei und Gerste und bin immer noch erstaunt, wo dieses Zeug überall drin ist (Saucenbinder, 3/4 der Frühstücksmargarine...) Ich habe meine erste Fahrt mit Dienstwagen gemacht: Ein fast jungfäulicher Opel, der noch im 6. Gang bergauf ohne nennenswerte Geräuschentwicklung beschleunigt. Toll.
Also, wie gesagt, nichts Erwähnenswertes los. Es geht mir gut, und ich freue mich jeden Tag über meine schöne Wohnung und meine liebe zukünftige Frau.
